„Leiharbeit wird sich mehr auf hochqualifizierte Tätigkeiten konzentrieren“, sagte der baden-württembergische IG-Metall-Bezirksleiter Jörg Hofmann dem Handelsblatt (Dienstagausgabe).
Die Branchenzuschläge – basierend auf den Entgelten der BAP- und iGZ-Tarifwerke mit der DGB-Tarifgemeinschaft Zeitarbeit – sollen die jeweilige Tarifdifferenz in fünf Stufen ausgleichen:
Die Metallindustrie zahlt ab November Leiharbeitern Zuschläge bis 50 Prozent. Wie werden die Betriebe reagieren? Sie könnten mehr Stammkräfte einstellen – oder auf Werkverträge ausweichen. 240.000 Leiharbeiter sind betroffen.
Die IG Metall setzt neue Tarifzuschläge durch - und verteuert damit die Löhne für Leiharbeiter erheblich. Für die Betriebe steigen die Kosten bei gleicher Beschäftigung um mehrere Milliarden Euro pro Jahr.
Nach den Stammarbeitern sind jetzt die Leiharbeiter der Metall- und Elektroindustrie dran. Wenn sie länger als sechs Wochen an einen Betrieb ausgeliehen sind, erhalten sie ab November erstmals tariflich abgesicherte Branchenzulagen.
Arbeitgeber und Gewerkschaft der Metall- und Elektroindustrie haben mit einer Einigung im traditionellen Pilotbezirk Baden-Württemberg den Weg für ein Ende des bundesweiten Tarifkonflikts geebnet.
Die von IG Metall und Metall-Arbeitgebern eingesetzte Expertenkommission hat nach dpa-Informationen keine Wege aus dem festgefahrenen Tarifkonflikt gefunden.
Der BDWi lehnt den Antrag der rot-grün geführten Bundesländer zur Zeitarbeit ab. Als Folge des Antrags könnten für Zeitarbeit keine eigenen Tarifverträge mehr abgeschlossen werden. Damit wäre die Branche nicht länger tariffähig.
Das Bundesarbeitsministerium hat im Zuge einer Initiative des iGZ-Rechtsreferates seine Rechtsauffassung, dass Zeitarbeitsunternehmen ohne deutschen Sitz keine deutschen Branchentarifverträge Zeitarbeit anwenden können, aufgegeben.
Im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie pocht die IG Metall auf ein Mitspracherecht der Betriebsräte in der Leiharbeit. "Wir werden nicht zulassen, dass Arbeitnehmer zur reinen Verfügungsmasse werden.
Die Tarifverhandlungen über Branchenzuschläge für mindestens 240 000 Leiharbeiter in der Metall- und Elektroindustrie haben auch in der dritten Runde zu keiner Einigung geführt.Die IG Metall verständigte sich nach eigenen Angaben am Freitagabend m
Die Arbeitgeberverbände haben in ihrem "Angebot" der dritten Verhandlungsrunde die Forderung nach fairer Leiharbeit durch mehr Mitbestimmung der Betriebsräte erneut strikt abgewiesen.
Ausschuss für Arbeit und Soziales (Öffentliche Anhörung) - Die Oppositionsfraktionen von Linkspartei und Bündnis 90/Die Grünen sind überzeugt, dass Werksverträge oftmals bloß Scheinwerksverträge sind, mittels derer Arbeitgebern Lohnkosten einspare
Geht doch: Alle 6100 Ingenieure und IT-Experten der ABLE GROUP erhalten ab Juli 2013 gleiches Geld für gleiche Arbeit. Zu dem Engineering- und IT-Dienstleister gehört unter anderem die FERCHAU Engineering GmbH.
Bei den Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie haben die Arbeitgeber die Karten auf den Tisch gelegt: Sie bieten eine Erhöhung des Entgelts um 3 Prozent an und signalisierten ihre Bereitschaft, die umstrittene Zeitarbeit einzuschr
Die Lufthansa und die Gewerkschaft UFO nehmen Tarifgespräche auf. Ein zentraler Konfliktpunkt ist die Zeitarbeit. Die Leiharbeiter müssen beispielsweise auf Zulagen und Lohnsprünge verzichten.
Lange vor Ladenöffnung huschen im Supermarkt bereits Menschen durch die Gänge und räumen die Regale ein – es sind Werkvertragskräfte, die zu geringen Löhnen bei einer externen Firma beschäftigt sind.
Deutschlands Arbeitsmarkt steht glänzend da. Das Jobwunder hierzulande geht weiter, auch wenn sich das Tempo, in dem die Wirtschaft neue Stellen schafft, in den vergangenen Monaten verringert hat.
Eine Lösung in der Equal-Pay-Diskussion muss vor allem praktikabel und im täglichen Geschäft umsetzbar sein. Zu diesem Ergebnis kamen die Teilnehmer der Podiumsdiskussion zur aktuellen Tarifsituation beim iGZ-Bundeskongress in Potsdam.
Der Arbeitgeberverband Gesamtmetall hat der IG Metall vorgeworfen, ein Zerrbild der Zeitarbeit zu zeichnen sowie die Öffentlichkeit mit irreführenden Behauptungen zu verunsichern.
Sie werden als Arbeiter zweiter Klasse behandelt und schikaniert. Leiharbeiter verdienen häufig nur die Hälfte dessen, was Werksbeschäftigte bei gleicher Arbeit bekommen.
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen kritisiert den Missbrauch von Zeitarbeit zur Lohnsenkung und will mit einer neuen Regelung Abhilfe schaffen.
Diese Zahlen sind für die aktuelle Diskussion über die Regulierung der Zeitarbeit brisant. Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung, die der F.A.Z. vorliegt, verdrängen Zeitarbeiter keine Stammbelegschaften.
Kräftige Gewinne präsentierte zuletzt die Automobilbranche. Allen voran BMW. Doch auch die Zahl der Leiharbeiter steigt. Deren Lohnkosten liegen in der Regel unter denen der Unternehmensangestellten und senken die Gesamtkosten.
Die 5. Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen im Maler- und Lackiererhandwerk ist am 29. Februar 2012 außer Kraft getreten. Bis auf Weiteres ist also das Entgelt nach iGZ-DGB-Tarifvertrag verbindlich. Der Erlass einer 6.
Die Boston Consulting Group hat eine Studie veröffentlicht, in der die Zeitarbeit als das ultimative Mittel zur Schaffung neuer Arbeitsplätze dargestellt wird.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft IG Metall, Berthold Huber, will den Kampf gegen prekäre Arbeitsverhältnisse zu einem Schwerpunkt der kommenden Tarifrunde machen. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" vorab.
"Es ist Zeit, die Leiharbeit endlich an die kurze Leine zu nehmen und die Beschäftigten dieser Branche nicht länger mit Armutslöhnen abzuspeisen", forderte Claus Matecki, DGB-Vorstandsmitglied, in Berlin zur Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen
iGZ-Jurist Stefan Sudmann erklärt während des iGZ-Landeskongresses Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland in Mainz das mögliche Procedere und die praktischen Auswirkungen einer Lohnangleichung der Zeitarbeitsbranche zu den Kundenunternehmen.
Die Leiharbeitsfirma "timeservice" aus Reddeber ist die erste in Ostdeutschland, die den "Tarifplus"-Tarifvertrag anwendet. Die Übergabe der Tarifurkunde geriet zur Debatte um Ethik und Moral, über Geld wurde genauso gesprochen.
Bei den Verhandlungen mit den Arbeitgebern drängt die IG Metall auf gleiche Bezahlung von Leih- und Stammarbeitern. Zugleich will sie ein Veto-Recht für ihre Betriebsräte.
Erste Verhandlungen der IG Metall über eine bessere Bezahlung für Hunderttausende Leiharbeiter in der deutschen Metall- und Elektroindustrie sind am Mittwoch auf den 20. März vertagt worden.
Für Armin Schild ist heute ein wichtiger Tag. „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit - das fordern wir schon lange. Jetzt kann es Realität werden“, sagte der IG-Metall-Bezirksleiter im Gespräch mit dieser Zeitung.
Am Aschermittwoch beginnt in Düsseldorf eine neue Zeit für die Leiharbeit. Zum ersten Mal verhandeln die Arbeitgeber der Branche direkt mit der größten deutschen Einzelgewerkschaft über Löhne.
Arbeitgeber und Gewerkschaften suchen nach einem Modell, das die gleiche Bezahlung von Stamm- und Zeitarbeitern regelt. Aufwand und Kosten werden steigen – und die Löhne.
Mit Blick auf die morgen in Düsseldorf stattfindenden Tarifverhandlungen der Zeitarbeitsbranche mit den Tarifpartnern iGZ/BAP veröffentlichte die IG Metall jetzt ein Interview mit Helga Schwitzer vom geschäftsführenden IG Metall-Vorstand.